Wallfahrtskapelle Maria im Buchs
Kloster Himmelspforte

 
Hauptaltar 
 
Besuchsinformationen
Die Kapelle Maria im Buchs kann täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr besichtigt werden.
 
 
Adresse
Klosterstraße 33
79639 Grenzach-Wyhlen
Bitte beachten Sie, dass sich auf dem Gelände ein Seniorenheim befindet.
Wir bitten um Rücksichtnahme und Ruhe.
 
Ein Ort der Geschichte, der Stille und der Marienverehrung am Rande von Grenzach-Wyhlen
Die Kapelle Maria im Buchs ist Teil der historischen Klosteranlage Himmelspforte in Wyhlen.
Gegründet im Jahr 1303, diente das Prämonstratenserkloster über Jahrhunderte als geistliches Zentrum. 
Heute beherbergt die Anlage ein Seniorenheim – in der barocken Kapelle finden jedoch weiterhin regelmäßig Gottesdienste statt.
Der besondere Name „Maria im Buchs“ geht auf eine bewegende Legende aus dem Spätmittelalter zurück
und machte die Kapelle zu einem regionalen Wallfahrtsort.
 
Die Legende von Maria im Buchs
Als das Kloster in unruhigen Zeiten von räubernden Soldaten bedroht wurde, rettete ein Unbekannter
die kostbare Marienstatue aus der Kapelle und versteckte sie im dichten Dickicht eines Buchswaldes.
Viele Jahrzehnte – der Überlieferung nach etwa hundert Jahre – blieb das Gnadenbild verborgen.
Erst ein Wanderer entdeckte die Statue zufällig wieder und brachte sie an ihren angestammten Platz zurück.
Diese Geschichte gab der Kapelle und dem Kloster den Namen „Maria im Buchs“ und begründete die Wallfahrt, die bis heute lebendig ist. Das Gnadenbild steht im Zentrum des barocken Hochaltars und zieht Menschen an,
die Ruhe, Einkehr und Gebet suchen.
 
 
Geschichte des Klosters Himmelspforte
Das Kloster wurde 1303 durch die Geschwister Berta und Anna von Nollingen gestiftet
und als Prämonstratenserstift errichtet.
Später wurde es der Abtei Bellelay im Berner Jura als Priorat inkorporiert.
Nach der Säkularisation 1806 wechselte die Nutzung mehrfach, bis die katholische Kirchengemeinde Wyhlen die Anlage Ende des 19. Jahrhunderts übernahm.
Seit 1900 dient das ehemalige Kloster als Senioren- und Pflegeheim.
Die Kapelle blieb als Wallfahrts- und Gottesdienststätte erhalten und wurde im 18. Jahrhundert barock ausgestattet.
 
 
Die Kapelle heute
Die Klosterkapelle mit dem Gnadenbild „Maria im Buchs“ ist ein ruhiger Ort der Andacht.
Neben dem eindrucksvollen barocken Hochaltar und den Seitenaltären finden sich ältere Ausstattungsstücke, darunter ein spätgotisches Kruzifix. Regelmäßig finden hier Gottesdienste statt.
Oberhalb der Anlage führt ein kleiner Pfad zu einer Mariengrotte – ein stiller Platz mit Blick auf das ehemalige Kloster und die umliegende Landschaft.