Franz, der das Zeitgeschehen aufmerksam verfolgte, war nicht bereit der Ideologie des Nationalsozialismus zu folgen, und weigerte sich, als Soldat dem Angriffskrieg Hitlers zu folgen. Er bezahlte dies mit seinem Leben und wurde am 9. August 1943 in Brandenburg enthauptet.
Am 7. Mai 1997, 54 Jahre nach seiner Hinrichtung, hebt das Landgericht Berlin das Todesurteil gegen Jägerstätter auf. Franz wurde am 26. Oktober 2007 im Linzer Mariendom durch Papst Benedikt XVI seliggesprochen.
Besonders die beglückende Erfahrung der Ehe mit seiner Frau Franziska gibt seiner Entscheidung eine besondere Dramatik, zumal gerade Franziska es war, die einen großen Anteil hatte an seinem Weg, „die große Liebe“ nicht zu verraten.
Eine Ausstellung mit ca. 25 Tafeln stellt sein Leben vor und wird in der Kirche St. Bernhard vom 22. bis zum 29. November zu sehen sein.
Außerdem werden – im Rahmen der Erwachsenenbildung - am
24. November um 20 Uhr im Pfarrheim Schopfheim Auszüge aus Briefen zwischen Franz und Franziska vorgelesen, die sie sich während seiner Zeit im Gefängnis schrieben. Dieses bewegende Zeugnis wird musikalisch mit Liedern untermalt.